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Was sind nun Kreidezähne?

Kreidezähne  sind Zähne mit einem Zahnschmelzdefekt.
Die Erkrankung Betrifft  Milchzähne,  aber auch bleibende Zähne.
Betroffen sind meist die Backenzähne, aber unter Umständen auch die Schneidezähne
Kreidezähne sind fleckig verfärbt – je nach Schweregrad von weißlich-hellen Flecken
bis bräunlich-dunklen Flecken.
Beim Zähneputzen und bei Kontakt mit warmem, kaltem oder Süßem  können die Zähne empfindlich
sein und schmerzen.
Je nach Ausprägung der Krankheit können  die  Zähne porös, bröselig, der Brüchig sein.

Wie entstehen Kreidezähne?
Bei Kreidezähnen handelt es sich um eine Unter- bzw. Fehlentwicklung des Zahnschmelzes
Bem Wachstum, bei der  Mineralisierung   der Zähne.
Die Mineralisierung  der Milchzähne  , aber auch der bleibenden Zähne beginnt bereits intrauterin in der  Schwangerschaft.
Verläuft die Zahnbildung und Mineralisierung  normal, werden die Zähne  zur härtesten Substanz  des menschlichen Körpers.
Etwa nach dem dritten Lebensjahr ist dieser Prozess  auch für die bleibenden, noch nicht durchgebrochenen Zähne abgeschlossen. Danach kann der Körper keinen neuen Zahnschmelz bilden oder kaputten Zahnschmelz reparieren. 
Auch nicht an den noch nicht durchgebrochenen,  im Kieferknochen des Kindes aber schon angelegten Zähnen.
Bei Kreidezähnen ist der Zahnschmelz nur rund ein Zehntel so dick wie bei gesunden Zähnen. Das macht sie weniger widerstandsfähig und unter Umständen anfälliger für Karies.
Wobei es in letzter Zeit Untersuchungen gibt, welche gezeigt haben das diese „ demineralisierten „ Areale zum Teil sogar widerstandsfähiger gegen Karies sind, da die feinen Dentintubuli nicht so stark ausgebildet sind. In diesen Tubuli wandern die Karies Bakterien in das Zahninnere.

Was sind die Ursachen  für Kreidezähne ?

Warum sich der Zahnschmelz bei einigen Kindern anders entwickelt, dazu gibt es noch keine endgültigen Erkenntnisse.
In der Ursachenforschung wird unter anderem diskutiert:
• Erkrankungen der Mutter während der Schwangerschaft  bzw. des Kindes in den ersten drei Lebensjahren
• Die Aufnahme chemischer  Stoffe, die zum Beispiel über Plastik  und deren   Weichmacher  über die Nahrung.
• Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen
• Vitamin-D-Mangel
• verstärkte Gabe von Antibiotika
Die Erforschung von Ursachen ist deshalb so schwierig, weil diese  oft länger  Jahre zurückliegen.

Wie werden Kreidezähne behandelt?

Sie vermuten, Ihr Kind könnte Kreidezähne haben? Dann gehen Sie mit ihm zum Zahnarzt. Er untersucht die betroffenen  Zähne gründlich und stellt fest, ob sie erkrankt sind.
Eine Heilung für Kreidezähne gibt es bislang nicht.
Frühzeitig erkannt,lässt sich der weitere Verfall jedoch stoppen.
Hierfür sind regelmäßige Zahnarztbesuche nötig  und spezielle Vorbeugende Behandlungen sinnvoll. Je nach Schweregrad alle drei bis sechs Monate.
Hauptziel der Therapie ist, die Zähne zu   schützen , fehlende Substanz aufzubauen und eventuelle Schmerzen zu lindern.
Die Behandlung  wird individuell angepasst.  Möglich sind zum Beispiel  lokale Schmelzhärtungsmassnahmen,   Fissurenversiegelung,  Füllungen  und im extremfall spezielle Kinderkronen.

Quelle :
Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK), Prof Dr Christoph Benz 2020


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