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Wie entsteht Karies?

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Wie entsteht Karies?

Karies heißt nichts anderes als Zahnfäule. Karies ist eine durch Bakterien verursachte faulige Zersetzung der Zahnhartsubstanz. Schlechte oder unregelmäßige Pflege sowie falsche Ernährung (zuviel Zucker oder Kohlehydrate) fördern die Entwicklung von Karies.

Die gute Nachricht zuerst: Immer seltener kommen Patienten mit Karies in unsere Praxis nach München-Schwabing. Schon bei Babys und Kleinkindern achten Eltern und Erzieher auf eine akurate Zahnpflege. Fast jeder weiß inzwischen, dass gesunde Ernährung, häusliche Zahnpflege und regelmäßige Prophylaxe-Behandlungen in der Zahnarztpraxis die wichtigsten Voraussetzungen für gesunde Zähne sind.

Wie entsteht Karies?

Zahnbelag

Karies entsteht zumeist an den schwer zu reinigenden Flächen der Zähne. Das sind zum Beispiel die Zahnzwischenräume, der Zahnfleischrand, aber auch die Fissuren und Grübchen der Kauflächen.

Verbleibt der bakterienhaltige Zahnbelag längere Zeit auf der Zahnoberfläche, produzieren diese Bakterien Säuren. Dies geschieht durch die Verstoffwechselung von Zuckern aus der Nahrung. Die Bakterien entkalken (demineralisieren) den Zahnschmelz. Es entstehen erste Defekte am Zahnschmelz.

Diese Defekte im Zahnschmelz geben den Bakterien den Weg in das Zahninnere frei. Es entstehen "Löcher".

Dringen die Bakterien tiefer in das Zahnbein (Dentin) ein, bis in die Nähe der Zahnnerven (Pulpa), kann der Zahn empfindlich werden. Diese "Löcher" können im Anfangsstadium durch Remineralisierung mit hochkonzentrierten Fluoridgelen wieder aufgefüllt werden.

Karies kann weitreichende Folgen haben

Unser Speichel hat mehrere Schutzfunktionen. Er verdünnt die Säuren, bekämpft durch Abwehrzellen das Bakterienwachstum und kann den Zahnschmelz durch die Zufuhr von Mineralstoffen wie Calcium und Fluorid härten (remineralisieren). Da wir nachts weniger Speichel produzieren, haben die Bakterien während unseres Schlafes "freie Fahrt". Deshalb ist das abendliche Zähneputzen besonders wichtig.

Die Bakterien der Plaque und des Zahnsteines können auch Zellgifte (Toxine) produzieren, die Entzündungen des Zahnfleisches verursachen (Gingivitis und Parodontitis).