Zahnarzt München Kronen


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Kronen

Für alle Kronen gilt, dass sie im Teamwork zwischen Zahnarzt und Zahntechniker entstehen. Deshalb werden beim Zahnarzt auch Abformungen vom beschliffenen Zahn und vom Gegenkiefer sowie eine oder mehrere Bissregistrierungen genommen, damit der Zahntechniker alle Informationen zur Anfertigung der Krone enthält. In den Tagen bis zur Fertigstellung erhalten sie ein Provisorium, das dem Schutz des Zahnes dient. Je nach Kronenart werden entweder beim Folgetermin oder nach einer seperaten Anprobe die Krone einprobiert, der Sitz kontrolliert und alle Kontakte zu Nachbar- und Gegenkieferzähnen eingestellt. Danach wird die Krone mit einem Spezialzement befestigt. Nun zu den einzelnen Kronenarten: -Vollgusskrone Der Einsatzbereich der Vollgusskrone (Metallfarben, meist Gold) liegt aufgrund der besonders guten Stabilität im Seitenzahnbereich. -Krone mit einer Teilverblendung aus Kunststoff. Die Kunststoffverblendung stellt die einfachste Möglichkeit dar, eine Krone zahnfarben aussehen lassen. Es handelt sich dabei im Prinzip um eine Vollgusskrone, die lediglich nach außen hin, im sichtbaren Bereich, eine zahnfarbene Verblendung erhält. Kunststoffverblendungen sind aufgrund des relativ weichen Materials im Vergleich zu Keramikverblendung anfälliger für Verfärbungen durch Rauchen, Tee, Kaffee oder Rotwein sowie für Abnutzungserscheinungen. Zu bedenken ist, dass jede Teilverblendung aufgrund der Scherkräfte beim Kauen oder Knirschen bruchgefährdet ist und eine Reperatur im Mund statt unter Laborbedingungen meistens kein ideales Ergebnis liefert. Eine Vollverblendung aus Kunststoff ist nicht möglich. Der Goldrand ist aus statischen Gründen unerlässlich. -Kronen mit einer Teilverblendung aus Keramik. Alle Keramikverblendungen werden vom Zahntechniker im Labor aufwendig in verschiedenen Schichten und individuellen Farben aufgebracht, modelliert und gebrannt. Hierdurch ergibt sich eine Härte und Materialintegrität, die vor Verfärbung und Abnutzung weitgehend schützt. Bei der Teilverblendung ist abermals nur der zur Außenseite hin gelegene sichtbare Teil und der Krone Zahnfarben. Die Kaufläche und der Metall. -Krone mit einer Vollverblendung aus Keramik In dieser Variante ist der Zahn nur noch von einem dünnen Metallgerüst umschlossen, das den Zahn schützt. Darüber liegt ein dreidimensionaler, individueller Keramikaufbau, mit dem ästhetisch sehr gute, natürliche Ergebnisse zu erzielen sind. Konstruktionsbedingt kann zur Zungenseite ein dünner, hochglanzpolierter Goldrand verbleiben. Aktuelle Keramikmassen sind nicht mehr so hart wie früher und vermitteln somit ein besseres Kaugefühl und verursachen keinen erhöhten Abrieb an den Gegenzähnen als natürlicher Schmelz. -Vollverblendete Kronen mit Keramikschulter Haben Sie schon einmal bemerkt, dass z. B. bei Kronen auf Schneidezähnen trotz allgemein guter Optik ein verräterischer blauer Schimmer am Zahnfleischrand auf die künstlichen Zahnkronen hinweist? Dieser rein optische Makel ist bei einer konventionellen Konstruktion oft unvermeidlich, da Metall und Keramik zugleich an der Präparationgrenze enden. Abhilfe für Ästhetik-Bewusste kann die Keramikschulter schaffen. Wie bei allen ästhetisch anspruchsvolleren Lösungen kommt es hier zu Mehrkosten für gesetzlich Versicherte. -Vollkeramik? Die wichtigsten Gründe für eine Entscheidung zugunsten von Vollkeramik finden Sie hier: -Überlegene Ästhetik, da der Aufbau der Keramik in Farbbrillianz und Lichtdurchlässigkeit dem natürlichen Zahn entspricht. -Metallfreie Konstruktion, dadurch können Metallallergien und auch galvanische Elemente (Ströme) im Mund ausgeschlossen werden. -Langfristige Versorgung, da bei einem Rückgang des Zahnfleisches im Gegensatz zu Verblendkronen kein dunkler Rand sichtbar wird oder ins Zahnfleisch blau-lila durchleuchtet. -Schonung der Zahnsubstanz, da häufig z.B. im Frontzahnbereich statt der herkömmlichen Vollkrone eine keramische Teilkrone (Veneer) angefertigt werden kann, so dass in Richtung Gaumen kaum präpariert werden muss.

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